1868

Louis Brüggemann gründet in der Heilbronner Holzstraße eine Fabrik zur Vergärung von Melasse und zum Brennen von Alkohol (="Sprit")

1900

Erweiterung der Produktionsanlagen und Umzug der Firma in die Salzstraße in Heilbronn. Walter Brüggemann, der Sohn des Firmengründers, übernimmt die Geschäftsleitung.

1922

Umwandlung der Brennerei in eine Feindestillation. Beginn einer engen Zusammenarbeit mit der Bundesmonopolverwaltung für Branntwein (BfB) in Offenbach.

1926

Beginn der Herstellung chemischer Produkte (Reduktionsmittel) wie z.B. BRÜGGOLIT für die Textilindustrie.

1928

Hermann Brüggemann, Enkel des Firmengründers, tritt in das Unternehmen ein.

1944

Am 4. Dezember wird das Werk beim Bombenangriff auf Heilbronn weitgehend zerstört.

1950

Nach raschem Wiederaufbau erfolgt eine schrittweise Vergrößerung des Werkes bei einer stetigen Erhöhung der Produktionskapazität. Die Produktpalette der Reduktionsmittel wird erweitert, Zinkoxide und -carbonate werden produziert.

1970

Beginn der Herstellung von Polyamid-Additiven.

1978

Ludwig Brüggemann übernimmt in der 4. Generation die Leitung des Familienunternehmens. Unter seiner Regie wird eine umfassende Modernisierung aller Produktionsanlagen durchgeführt und ein Prozessleitsystem aufgebaut. Damit werden die neuesten Anforderungen an die Arbeitssicherheit, den Umweltschutz und die Qualitätssicherung erfüllt; die Produktivität wird wesentlich erhöht.

1990

Eröffnung einer Vertriebsniederlassung in den USA (Philadelphia, Pennsylvania)

1992

Ausweitung des Betriebsgeländes, begleitet von zahlreichen Bau- und Umbaumaßnahmen. Produkte für die Umwelt gewinnen zunehmend an Bedeutung, z.B. Reduktionsmittel für die Entgiftung schwermetallhaltiger Abwässer, Additive für das Recycling von Kunststoffen.

1994

Zertifizierung des Unternehmens nach ISO 9001.

1997

Fertigstellung des neuen Verwaltungsgebäudes und des neuen Gebäudes für die Produktion von Kunststoffadditiven.

1998

Aufbau des Sprühtrockners (Bereich Kunststoffadditive).

1999

Abschluss der Entwicklung des neuen formaldehydfreien Reduktionsmittels Brüggolit FF6 zur Sortimentsergänzung der bestehenden Reduktionsmittelpalette.

2000

Joint Venture mit Royal Nedalco B.V., Niederlande, für den Bereich Alkohol. Zusätzliche Zertifizierung von BrüggemannChemical nach ISO 14001.

2001

Erste Repräsentanz-Aktivitäten in Shanghai/China.

2003

Übernahme des RIM Nylon Geschäftes von DSM Fibre Intermediates B.V.
BrüggemannChemical produziert nun die RIM Nylon Ausgangsmaterialien und bietet den kompletten technischen Service zur Herstellung von RIM Nylon-Hochleistungskunststoffen.

2004

Übernahme des weltweiten Handelsgeschäftes für AP-Caprolactam von DSM Fibre Intermediates B.V.
Diese Erweiterung der Angebotspalette komplettiert den Bereich der AP-Nylon®Materialien bei BrüggemannChemical.

2006

Gründung der Tochtergesellschaft  BrüggemannChemical Asia, Ltd. in Hongkong.

2007

Bau einer Schiffsanlegestelle am Neckar.

2008

140-jähriges Jubiläum

2009

Beendigung Joint-Venture BrüggemannAlcohol GmbH & Co. KG,
Neugründung BrüggemannAlcohol Heilbronn GmbH

2010

Bau des neuen Verwaltungsgebäudes der BrüggemannAlcohol Heilbronn GmbH.
Bio-Zertifizierung "Ethanol aus kontrolliert biologischem Anbau" (KBA):
Erfolgreiche Auditierung der BrüggemannAlcohol Heilbronn GmbH auf Grundlage der neuen EG-Verordnung und den Richtilinien der USDA-NOP (United States Department of Agriculture).

2011

Übernahme der Ethanol-Produktionsanlagen am Standort Heilbronn

2012

Gründung der BrüggemannAlcohol Wittenberg GmbH, Übernahme der Ethanol-Produktionsanlagen in 06886 Lutherstadt Wittenberg (früher: Bundesmonopolverwaltung für Branntwein, BfB). Gründung der Brüggemann Services GmbH, Heilbronn (Dienstleistungsunternehmen für Umwelt-, Sicherheits- und Chemikalienmanagement).

2013

Bezug neuer Räumlichkeiten der Vertriebsgesellschaften in USA und Hong Kong

2014

Start der Zusammenarbeit mit CHEMIGON LLC in USA und Kanada im Bereich Technischer Kundenservice Kunststoffadditive 

2015

Ausgliederung der Brüggemann Services GmbH
Inbetriebnahme des Kautschuk-Technikums